nächste Arbeitseinsätze 2020

Die nächsten geplanten Arbeitseinsätze des Fördervereins auf dem Hof sind am

  • Freitag, 11.9., ab 14 Uhr
    Treffen der Gartengruppe "Wir säen und pflanzen Wintergemüse"

  • Samstag, 19. 9. ab 10 Uhr
    Arbeitseinsatz im Garten und auf den Baustellen 

  • Freitag., 9.10., ab 14 Uhr
    Vorplanung für ein Treffen der Gartengruppe

Folgetermin - Tomaten, Paradeiser, Paradiesapfel: Genuss pur!

Donnerstag, 20. 8. 2020, 17.30-19.30 Uhr

Folgetermin - Tomaten, Paradeiser, Paradiesapfel: Genuss pur!

 

Liebe Tomaten-Freunde,

unsere Veranstaltung ist auf so großes Interesse gestoßen, dass der erste Termin am Do., 13.8.
leider voll belegt ist.

Wir bieten wegen der großen Nachfrage einen 2. Termin

am Do., 20.8., 17.30-19.30 Uhr

an.

 

Landschaftspflegehof Ramsbrock

Ramsweg 2, 33647 Bielefeld

 

Anfahrtskizze

 

Teilnahmegebühr 12 € p. P. 

 

Herzliche Grüße

Heidi Lorey, Ute Twelker

 


Kultur auf dem Hof

22. 8. 2020 Olli und die Praktikanten

29. 8. 2020 No Talent

  5. 9. 2020 Basement Boyz

 

In der Regel Outdoor, notfalls in der Scheune
Bei max. 40 Karten nach vorheriger Anmeldung per Mail an kulturkreis-senne@bielefeld.de.
Bögen zur Nachverfolgung sind Pflicht
10 €uro Eintritt
Einlass 19:00 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Bis max. 22:00 Uhr

  

Getränke nur in Flaschen, Gläser dazugestellt.
Also so kontaktlos wie möglich.
Zugang an der Brücke mit Bögen und 10 €uro


Neues vom Hof

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Informationen vom Förderverein Landschaftspflegehof Ramsbrock e.V.

 

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Liebe Mitglieder, Sponsoren und Förderer, sehr geehrte Damen und Herren!

Auf unserem Hof passiert sehr viel. Wir haben uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen, die Neuigkeiten und Termine mitzuteilen, damit auch Sie immer auf dem neuesten Stand sind.

 

 

Neue Insektenhotels

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Auch wird sind jetzt ein Beherbergungsbetrieb und durften zwei neue „Hotels“ aufstellen. Es handelt sich um Insektenhotels, die uns gespendet wurden. Die Spender sind  Jutta Küster ehemalige Redakteurin bei Radio Bielefeld und Michael Geymeier von der Heilsarmee.

 

 

Unser Garten im Frühjahr

 

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Gemüse und Stauden wachsen!

Die gespendeten Stauden und zwei Rosenhochstämmchen haben den Winter gut überstanden, alles treibt mit Kraft aus und will wachsen. Wir freuen uns auf die ersten Blüten, die bei den Riesenlauch-Pflanzen schon sichtbar sind.

Zwei Beete werden mit Gemüse eingesät, das hat sich die Gruppe der „Rinderkinder“ gewünscht. Dort keimen bald Möhren und Suppengemüse, Salat, bunte Radieschen, Mangold mit bunten Stielen.

 

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Ein Blumenstreifen am Rasen soll die Schnecken abhalten. Mal sehen, wie das funktioniert. Daneben gibt es viele Bauerngartenblumen wie Dahlien und Blüten für Insekten und Schmetterlinge. Das Gemüsebeet hinterm Zaun ist durch Trampelwege in einzelne Tortenstücke unterteilt.

 

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Wir experimentieren mit einer großen Vielfalt an Gemüsearten, die reichen von Dicke Bohnen , Linsen, Hirse, Spinat, Kartoffeln Stangenbohnen, über Kürbis und Mais bis Topinambur. Darunter sind einige alte und regionale Sorten wie die „Erbsbohne aus Halle-Kölkebeck“ und internationales Gemüse wie der Neuseeländer Spinat, der tatsächlich aus Neuseeland stammt. So kann man wenigstens im Gemüsebeet virtuell verreisen, wenn es diesen Sommer vielleicht noch nicht möglich ist. Mit Humus- und Kompostwirtschaft muss die frisch umgebrochene Wiese erst zu Gartenland werden. Wir schauen, was der Sennesand hergibt und wie der Regen die Pflanzen versorgt.

Text: Dr. Heidi Lorey

 

 

Projekt Holzbackofen


 

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Im vergangenen Jahr haben wir von Inner Wheel eine Spende für einen Holzbackofen erhalten. Dieses Projekt möchten wir in diesem Jahr umsetzen. Hierzu fehlt uns aber noch die fachliche Beratung zum Brot backen. Wer einen Bäcker kennt, der ehrenamtlich bei uns mitmachen möchte, kann gern an die unten angegebene Kontaktanschrift verweisen.

 

 

Das Schafbeweidungsprojekt wird 25 Jahre

Das Schafbeweidungsprojekt wird 25 Jahre. Da der Hof darin eine große Rolle spielt begann, wollten wir dies am 02.05.2020 entsprechend feiern. Leider hat uns die Corona-Pandemie diese Möglichkeit verwehrt. Trotzdem einige Erläuterungen von Dietmar Althaus vom Umweltamt Bielefeld, der dieses Projekt vor 25 Jahren zusammen mit Peter Rüther und Frank Ahnfeldt mit ins Leben gerufen hat.

 

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Zu Beginn des Projektes 1995 standen ca. 40 ha Weidefläche zur Verfügung, die sich komplett im Besitz der Stadt Bielefeld befanden. Die Suche nach einem Schäfer gestaltete sich nicht einfach. Letztendlich kann man nicht alles vorab genauestens prüfen und solch eine Projektvergabe ist in gewisser Weise auch eine Vertrauenssache. Darüber hinaus sind Landschaftspflege-Schäfereien mit den richtigen Rassen, Erfahrungen im Naturschutz und der erforderlichen Infarstruktur rar gesät.  Ein Schäfer aus Göttingen bot sich schließlich an, die Bielefelder Flächen mit einer ca. 400-köpfigen Heidschnuckenherde (Graue Gehörnte Heidschnucke) und einer kleinen Gruppe Ziegen unter Naturschutzauflagen zu beweiden. Die Herde kam im Frühjahr aus dem Norddeutschen Raum per LKWs angereist, sollte hier die Beweidung während der Vegetationszeit erledigen und im Herbst wieder aufgeladen und zurückgefahren werden. Die Stadt Bielefeld schloss mit dem Schäfer einen jährlich kündbaren Bewirtschaftungsvertrag, der die Naturschutzauflagen beinhaltete und das Weideentgelt regelte. Gehütet wurde die Herde von einer jungen Schäferin, die in einem Wohnmobil lebte und so die Schafe begleitete. Natürlich war dieser "Almauftrieb" wie er von der lokalen Presse betitelt wurde, sehr medienwirksam. Besonders über die Schäferin, die vielen als besonders berichtenswert galt, wurden Personality-Berichte von "BILD" bis zur "Freundin" gemacht. Die Wasserversorgung der Schafe übernahmen freundlicherweise die beiden Löschzüge Lämershagen und Senne der Freiwilligen Feuerwehr.

Das erste Beweidungsjahr verlief unproblematisch, jede Seite lernte voneinander. Festzustellen war, dass der Wurzelfilz, der sich auf einigen Flächen mit der Zeit durch mangelnde Pflege und Bewirtschaftung gebildet hatte, durch Beweidung und Tritt allmählich auflöste und damit das Keimbett für die Ansiedlung neuer Arten vorbereitete.

 

Die Auflagen hielt der Schäfer aber nur im ersten Jahr ausreichend ein. Der Beweidungsbeginn im zweiten Jahr 1996 begann viel zu spät, da die Herde in Niedersachsen noch geschoren und entwurmt werden musste. So kamen die Schafe im Juni in bereits hoch stehendes Gras, das nur zum Teil gefressen, ansonsten heruntergetreten wurde. Im Verlauf der Beweidung erfolgte dann u.a. eine teilweise intensive Koppelhaltung. Für Flächen, die durch Aushagerung entwickelt werden sollten, ist das eine Bewirtschaftung, die den naturschutzfachlichen Zielen entgegensteht. Für eine aufgelassene Ackerbrache, wie z.B. die "Haart", auf der nahezu bestandbildend Jakobskreuzkraut stand (Senecio jaobaea), war die Beweidung angemessen. Von der Giftigkeit dieser Pflanze war damals nichts bekannt und im Zuge der Beweidung starben auch leider zwei Mutterschafe. Nach drei Jahren intensivster Beweidung war diese Störpflanze weitgehend von der Fläche verschwunden.

 

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Andere negative, mehrmals auftretende Vorkommnisse wie Ausbrüche von Tieren aus den Koppeln, keine Erreichbarkeit des Schäfers im Notfall, mangelnde Präsenz bei der Herde und vieles mehr gestaltete die weitere Zusammenarbeit sehr schwierig. Daneben brachte dieses Verhalten das gesamte Projekt bei Flächennachbarn und auch im ehrenamtlichen Naturschutz in Misskredit. Viel zu spät wurde erkannt, dass der Schäfer zeitgleich neben der Bielefelder Herde noch zwei weitere im norddeutschen Raum hielt und sich auch darum kümmern musste.

Als sich dann in 1997 besorgte Spaziergänger und Erholungssuchende bei der Stadt meldeten und den mangelhaften Ernährungszustand der Tiere beklagten, wurde der Amtsveterinär eingeschaltet. Der Amtsveterinär hatte zwar am Ernährungszustand der Herde nichts zu kritisieren, er mahnte aber das mangelnde Winterfutter an, das der Schäfer nicht eingeworben hatte und das er auch nicht bezahlen konnte. Er empfahl daher die Kündigung des Vertrags, was dann auch umgehend nach Ende der Weidesaison 1997 seitens der Stadt Bielefeld erfolgte.

Zusammenfassend waren diese drei Jahre sehr lehrreich, die allen Beteiligten ein gehöriges Maß an Geduld und Überwindung abverlangten.

Von den Auseinandersetzungen mit der Schäferei, die durch die lokale Presse gingen und die letztendlich zur Vertragskündigung führten, bekamen auch die damaligen von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel in Bielefeld etwas mit. Die Forstverwaltung Bethel dort machte der Stadt 1998 das Angebot, die  Beweidung zu übernehmen. Die Stiftung Bethel besitzt nämlich  in der Teilanstalt „Freistatt“ in der Diepholzer Moorniederung große Flächen, die durch Wiedervernässung renaturiert und mittels einer eigenen Schafherde extensiv bewirtschaftet werden. 1998 begann dann die Beweidung im Mai mit einer 350-köpfigen Teilherde der Diepholzer Moorschnuckenherde, die zusammen mit ca. 15 Burenziegen ebenfalls per LKW nach Bielefeld transportiert und im Herbst zurückgefahren wurden. 

Nach mehrmaligem Personalwechseln führte ab 1999 Volker Derbisz die Schäferei in Bethel hauptverantwortlich mit seinem damaligen Auszubildenden Andreas Eisenbarth.

Für den Schäfereibetrieb wirkte sich das geringe Schlachtgewicht der Moorschnucke und die ungenügende Vermarktungsmöglichkeit der Wolle betriebswirtschaftlich negativ aus. Die Erfahrungen des Schäfereibetriebes mit den Bielefeldern Weideflächen und den Vermarktungsmöglichkeiten führte - in Absprache mit allen Beteiligten - dazu, auf Dauer die Herde von der Landschafrasse Moorschnucke auf das Coburger Fuchsschaf umzustellen. Diese Landschafrasse ist ebenfalls eine bedrohte Haustierrasse und gut geeignet, die in ihrer Qualität und im Futterwert sehr unterschiedlichen Weideflächen adäquat zu beweiden und zusätzlich aufgrund des höheren Schlachtgewichtes den betriebswirtschaftlichen Aspekt für die Schäferei zu verbessern.

Nach fünf Jahren "Mobilschafen" die im Frühling hin- und im Herbst zurücktransportiert wurden, entschlossen sich die Projektbeteiligten dazu, in der Bielefelder Senne eine eigenständige Schäferei mit Lammzeit in entsprechenden Ställen zu gründen.

Es war daher ein glücklicher Zufall, dass die Stadt Bielefeld 1986 den Hof Ramsbrock an der Ummelner Straße im Stadtbezirk Senne angekauft hatte, um auf den ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen von dem Grundbesitz von insgesamt ca. 85 ha arrondiert und konzentriert Ersatzmaßnahmen für Landschaftseingriffe im Bielefelder Süden zu realisieren. Diese sind  einerseits in Form von Neuaufforstungen auf Acker erfolgt, andererseits wurden auch ca. 25 ha Feuchtgrünland aus Acker und intensiv genutzten Grünland entwickelt. Der Grundwasserstand wurde insgesamt durch den teilweisen Verschluß von Entwässerungsgräben und die Kappung von entwässernden Dränagen angehoben. Abzugsgräben wurden aufgeweitet  und andere Abschnitte mit dem Aushub zugefüllt, weitere naturnah mäandrierend gestaltet. Darüber hinaus wurden mehrere Blänken flach ausgeschoben, die je nach Grundwasserstand wassergefüllt oder landwirtschaftlich mitgenutzt werden. Im randlichen Bereich wurden dauerhafte Kleingewässer angelegt. Die erforderliche extensive Bewirtschaftung dieser Grünlandbereiche ohne Dünger und Spritzmittel konnte ab dem Jahr 2000 im Rahmen des Beweidungsprojektes erfolgen.: in einer ersten Nutzung durch Mahd zur Winterfuttergewinnung und in einer zweiten Nutzung als Nachweide durch die Schafherde.

Neben der Nutzung der Grünlandflächen Ramsbrock gelang es ebenfalls in Verhandlungen, zwei Hofgebäude für die Ablammzeit zu gewinnen, die bisher anderweitig als Lager- und Abstellfläche für städtische Ämter und Betriebe Verwendung gefunden hatten.

Die Hofanlage Ramsbrock besteht aus mehreren Gebäuden: neben dem denkmalgeschützten Haupthaus und dem ehemaligen Schweinestall standen zwei Stallgebäude zur Verfügung: der alte, von 1733 stammende Schafstall und eine ehemalige Kornscheune. Der historische Schafstall wurde von Fachleuten in seinem noch gut erhaltenen Zustand als einzigartig in der weiteren Umgebung Bielefelds bezeichnet, so dass er 1999als Baudenkmal unter Schutz gestellt wurde. Mit Mitteln der Baudenkmalpflege, des Amtes für Agrarordnung im Rahmen der Dorferneuerung und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung wurde dieses Gebäude 2000/01 wieder in seine ursprüngliche Form und Funktion hineingesetzt.

 

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Die benachbarte ehemalige Kornscheune ließ sich mit geringem Aufwand „schafstalltauglich“ umbauen, so dass die erste Ablammung im Winter 2000/2001 auf Hof Ramsbrock erfolgen konnte. Damit kehrte nach langer Zeit wieder eine Schäferei in die Senne zurück. Hofnahe Standweideflächen, deren intensive Beanspruchung aus naturschutzfachlicher Sicht unproblematisch war und auf denen auch eine Zufütterung geschehen konnte, standen ebenfalls zur Verfügung, so dass die Herde bei entsprechendem Wetter im Winter und zeitigen Frühjahr nach draußen konnte, um die Lämmer abzuhärten, Krankheiten vorzubeugen und sie an die Herdenführung bei Hütehaltung zu gewöhnen.

Mit einem großen Einweihungsfest zum Tag der Regionen am 30.09.2001, einem Besuch der damaligen Landesumweltministerin Bärbel Höhn und mit ca. 1.500 Gästen wurde diese Einweihung des Stalls und Gründung der Schäferei gefeiert.

Die Größe der Weideflächen, die von der Schafherde extensiv genutzt wurden, nahm von Jahr zu Jahr kontinuierlich zu. Dem Umweltamt gelang es, weitere Flächen in öffentlichem Besitz unter Vertrag zu bekommen. Natürlich wirkte sich die Eigentumsstruktur im Bielefelder Süden dabei positiv aus, denn Stadt Bielefeld, Stadtwerke Bielefeld und die Stiftung Bethel sind dort große Flächeneigentümer. Aber es gelang auch in Verhandlungen, private Besitzer von der naturnahen Bewirtschaftung ihrer Grundstücke zu überzeugen, die dann über die Forstverwaltung gepachtet oder in der Erstnutzung von den Eigentümern selbst gemäht und in der Nachbeweidung über die Betheler Schafherde genutzt wurden. Waren es 1995 noch zum Projektstart 40 ha, waren es 1997 schon 90 ha und 2004 bereits 140 ha. Die derzeitige Flächengröße der Schäferei beträgt ca. 230 ha.

Text: Dietmar Althaus

 

 

Unsere neue Hofzufahrt

 

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Unsere Hofzuwegung soll eine neue Oberfläche bekommen, damit Fußgänger, Radfahrer, Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl- und Rollatorfahrer in Zukunft vernünftig den Hof erreichen können.

Bereits Ende 2019 wurde die Brücke erneuert. Die massive Betonkonstruktion über den alten Reiherbach ist  nun auch für Schwerlastverkehr geeignet. Damit können zukünftig alle Lasten unbedenklich zum oder vom Hof transportiert werden.

Die geschotterte Zuwegung vom Ramsweg ist nun noch das „häßliche Entlein“ des Hofes nachdem das Hauptgebäude, die Außenanlagen und die Brücke optisch und funktional sehr ansprechend gestaltet wurden. Viele tiefe Schlaglöcher lassen den Weg nach Regenfällen schwer passierbar werden und es muss regelmäßig Aufwand betrieben werden, um die Wegedecke instand zu halten.

Der Hof hat durch die öffentliche Berichterstattung und durch seine Veranstaltungen immer reger werdenden Besucherverkehr. Dazu zählen auch ältere Menschen oder Gehbehinderte im Rollstuhl. Die Falken veranstalten z.B. inklusive Ferienspiele. Für all diese Menschen stellt diese Zufahrt eine Gefahr dar insbesondere in der Dämmerung oder ohne Tageslicht.

Eine mit Natursteinen gepflasterte Einfahrt, die in der Mitte einen ein Meter breiten Klinkerstreifen hat, würde gut zum ländlichen Charakter passen und den Eingangsbereich zum Hof stark aufwerten.

Der Vorstand des Fördervereins hat sich daher entschlossen, alle Beteiligte an einen Tisch zu bringen und für die Neupflasterung dieser Zufahrt zu werben. Dank der Großzügigkeit des Amtes für Verkehr werden wir wieder Natursteinmaterial zur Pflasterung bekommen und er wird die Bauarbeiten ausschreiben und vergeben. Und der Bielefelder Immobilienservicebetrieb wird die erforderlichen Kosten dafür tragen. Wir als Förderverein übernehmen die Kosten für den Transport der Steine bis zum Hof.

Damit setzen wir die erfolgreiche, gemeinsame Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld weiter fort mit dem Ziel, die einmalige Chance zu nutzen, Ramsbrock zu einem Zentrum für Naturerfahrung und Umweltpädagogik auszubauen.

Voraussichtlicher Baubeginn ist im Spätsommer 2020. Anschließend ist geplant, dass der Förderverein sich um die Aufstellung eines Tores kümmert, der den Autoverkehr aus dem Innenhof verbannt, damit der neu gestalte Hofbereich für Kinder ungefährlich wird und in Ruhe aufblühen kann.

Text: Dietmar Althaus

 

 

Vogelzählung für den NABU

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Auch in diesem Jahr fand eine Zählung der heimischen Gartenvögel statt. Organisiert wurde das Projekt wie immer vom NABU. Die Zählung wurde vom 8. – 10.05.020 durchgeführt. Schulen, Vereine und auch Privatleute konnten sich daran beteiligen.  Einige Mitglieder des Fördervereins haben sich am Samstag, 09.05.2020 getroffen und für eine Stunde die Vogelarten gezählt. Auf dem Foto sieht man die Mitglieder bei der Auswertung. Die gesamte Aktion fand natürlich unter den gegebenen Vorschriften wie dem Mindestabstand statt.

 

 

Impressionen:

 

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Kontaktdaten:

E-Mail: bezirksamt-senne@bielefeld.de

www.hof-ramsbrock.de

 


Aktuelle Information bzgl. Corona

Absage von Veranstaltungen

Da aufgrund der Allgemeinverfügung der Stadt Bielefeld (https://www.bielefeld.de/de/gs/covi/veranst1/),
alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis vorerst 30.04.2020 abgesagt sind,
fallen auch viele Termine auf Ramsbrocks Hof aus.

 

Nähere Informationen zu bei den einzelnen Terminen/Veranstaltungen hier:

Termine 2020

 


Arbeitseinsätze 2020

Die nächsten geplanten Arbeitseinsätze des Fördervereins auf dem Hof sind am

  • 28. 03. 2020 - Absage aufgrund der Allgemeinverfügung der Stadt Bielefeld
                          (https://www.bielefeld.de/de/gs/covi/veranst1/)
  • 25. 04. 2020
  • 23. 05. 2020
  • 27. 06. 2020
  • 25. 07. 2020
  • 29. 08. 2020 ab 10 Uhr
  • 26. 09. 2020
  • 07. 11. 2020


Neue Aussenanlagen von der BASEG 2019!

Der Förderverein hat sich im Februar 2018 in Thüringen bei der BASEG, der „Bundesarbeitsgemeinschaft selbstverwalteter Gartenbaubetriebe“ beworben. Diese BASEG stellt für eine Woche ihre Arbeitskraft unentgeldlich in den Dienst einer gemeinnützigen Organisation und erstellt Teiche, Mauern, Wege, Spielbereiche, Pergolen, Rasenflächen und was das Gärtnerherz sonst noch erfreut.

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Ramsbrocks Hof nominiert für den Bielefeldpreis 2019

Der Förderverein hat sich für den BielefeldPreis 2019 beworben, in dem es um ehrenamtliches Engagement geht. Wir sind unter den letzten 10 gelandet...

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